Windeln tragen und reinmachen erregt mich. Soll ich´s meiner Freundin sagen?

Hallo Beatrice,
ich bin seit mehr als einem Jahr mit meiner Freundin zusammen. Ich habe aber ein Problem bezüglich einer Neigung von mir. Ich trage gerne Windeln, in der Öffentlichkeit und wenn ich alleine bin. Aber am liebsten mache ich mir in der Öffentlichkeit, S-Bahn, Restaurant oder Stadion in die Windeln. Es erregt mich unheimlich und meine Frage wäre, ob ich es meiner Freundin sagen soll und auch ob ich es für mich behalten kann (also ob es wohl möglich ist, es auf Dauer zu verheimlichen).
Bin ich normal, dass ich mit vollen Pampers unter Leute gehe? Es beschäftigt mich schon lange. Vielen Dank für deine Mühe.
Marcel (27)

Ich steh drauf, Windeln anzuziehen und reinzumachen

Wenn du ihr sagst, dass es dich erregt, Windeln zu tragen, könnte sie dich ab dann nur noch SO sehen…

Hi Marcel,
du fragst:
„Bin ich normal, dass ich mit vollen Pampers unter Leute gehe?“
Naja, denkst du vielleicht, dass das normal ist? Ich nicht. Babies tragen Windeln und machen da rein, aber doch nicht erwachsene Menschen.
Klar kann man sexuelle Neigungen akzeptieren, wenn sie keinem schaden, aber volle Windeln: brrr! Sorry, also da du mich ausdrücklich fragst… ich find es eher gruselig.
Sollst du´s deiner Freundin sagen?
Wenn du willst, dass sie dich nicht mehr als Mann betrachtet, sondern als einen Spinner, der lieber ein Baby sein will, mit vollen Windeln rumläuft und sich daran erregt statt an ihr, und dass sie keine Lust mehr auf dich hat: ja, dann sag es ihr.
Aber die andere Frage stellst du ja zu Recht:
“ob ich es für mich behalten kann (also ob es wohl möglich ist, es auf Dauer zu verheimlichen)”?
Wenn du es schaffst, mit ihr auf Dauer eine Beziehung mit viel Sicherheitsabstand zu führen, damit du vor eurem Zusammensein immer genug Zeit hast, deine Windeln mitsamt Inhalt verschwinden zu lassen, geht das vielleicht. Aber ich glaube, früher oder später wird es durch einen doofen Zufall rauskommen, zum Beispiel wenn sie mal früher als angekündigt zu dir kommt.
Nochmal sorry!
Beatrice Poschenrieder