Verändert sich durch eine Sterilisation die Sperma-Menge oder der Geschmack?

Liebe Beatrice,
ich habe ein sehr spezielle Anfrage. Mein Mann und ich ziehen gegenseitigen oralen Sex dem Standardsex vor. Das hängt damit zusammen, dass wir oral zu viel intensiveren Orgasmen kommen. Ich genieße es sehr beim Fellatio die Kontrolle über meinen Partner zu haben und zu bestimmen, wann er kommt. Im Gegensatz zu den meisten Frauen erregt es mich, wenn mein Partner seinem Samen in meinen Mund spritzt.
Jetzt mein Anliegen. Ich bin mittlerweile ja über 40 Jahre und möchte die Pille absetzen. Wir haben uns überlegt, dass sich mein Mann sterilisieren lassen könnte. Da ich jedoch seinen Orgasmus beim Fellatio gerne intensiv erlebe und genieße, habe ich die Befürchtung, dass die Menge des Ejakulates zurückgeht oder sich der Geschmack verändern könnte.
Gibt es zu diesem doch sehr speziellen Thema Informationen? Bzw. vielleicht kann mir eine andere Frau ihre Erfahrung mitteilen?
Liebe Grüße, Marika (42)

Hi Marika,
du fragst:
«Gibt es zu diesem doch sehr speziellen Thema Informationen? Bzw. vielleicht kann eine andere Frau ihre Erfahrung mitteilen?»
Das weiß ich nicht, aber was ich mit Sicherheit weiß, ist:
Die Menge geht nur so gering zurück, dass du es gar nicht merken wirst, und der Geschmack ändert sich überhaupt nicht. Denn die Sterilisation verhindert ja nur, dass Spermien aus den Hoden ins Ejakulat gelangen, aber das Ejakulat besteht zu mindestens 95 % aus den Flüssigkeiten, die aus der Prostata und den Samenbläschen kommen.

Wenn es euch nach der Vasektomie so vorkommt, als ob sich die Menge seines Spermas verringert oder der Geschmack verändert hat, helfen folgende Beiträge:
«Kann man die Sperma-Menge beeinflussen?»
«Mein Sperma stinkt – sie kann mir keinen Blowjob geben»
«Wie lange beeinflussen Rauchen, Alkohol und Fastfood seinen Spermageschmack?»
«Steigern Zinkkapseln und Vitamin E die Spermamenge?».

Noch ein kleiner Tipp: Ananas und ähnliche exotische Früchte verleihen dem Sperma eine frische Note (dazu muss man sie nicht unbedingt in rauhen Mengen essen; es gibt ja auch Extrakte, Kapseln u.ä.).

Herzlichst
Beatrice Poschenrieder