Wurde als Kind jahrelang missbraucht, nun kam heraus, mein Mann steht auf Kinder!

Hallo Beatrice,
ich bin mit meinem Mann (27) seit über 2 Jahren zusammen und seit fast 5 Monaten verheiratet.
Schon als wir noch nicht sehr lange zusammen waren, hab ich ab und zu Bilder mit sehr jungen, nackten Frauen auf seinem Computer entdeckt. Aber jedesmal, wenn ich ihn drauf ansprach, stritt er es ab und benutzte Ausreden wie „Da hab ich nur falsch geklickt, sowas würde ich mir nie anschauen“.
Hab ihm das nie wirklich geglaubt, war aber naiv genug, um nicht mehr nachzufragen. Als das sich dann häufte, hat er irgendwann zugegeben, dass er sich sowas mal angeguckt hat und es sich dabei auch selbst gemacht hat, aber sowas jetzt nie wieder macht. Am Anfang unserer Beziehung hat er gesagt, dass sowas (also Bildchen anschauen und selbst befriedigen) für ihn schon eine Art fremdgehen ist und er sich, wenn ich sowas machen würde, wahrscheinlich von mir trennen würde. Ich finde sowas, ganz klar, auch alles andere als schön, jedoch fremdgehen ist das für mich nicht. Ich war aber doch sehr verletzt darüber und er hat sich immer wieder entschuldigt und mir versprochen, so etwas nie wieder zu machen.
Vor kurzem dann habe ich gesehen, dass er eine externe Festplatte hat, die ich noch nie vorher gesehen hatte. Ich war natürlich neugierig, wozu er diese braucht. Er hat darum ein totales Geheimnis gemacht, erst sogar behauptet, er hat sowas gar nicht, später sagte er, da sei nichts drauf. Als er dann auf der Arbeit war, hab ich gesehen, dass dieses Ding in der hintersten Ecke im Schrank vergraben liegt. Mir war sofort klar, dass da seine Bildchen drin sein müssen.
Vorgestern (Montag) dann hab ich ihm gesagt, dass ich weiß, dass da seine Bilder drin sind. Zuerst hat er alles abgestritten und dann fing er plötzlich an total zu weinen. Hat gesagt, dass ich Recht hab, dass er die Bilder immer noch hat. Er hat gesagt, dass er sich schon seit über 10 Jahren solche Bilder anschaut und es sich meistens dabei selbst macht. Er hat mir unter Tränen gesagt, dass er immer wieder versucht hat, für mich damit aufzuhören, aber jedesmal, wenn er allein am PC war, überfiel es ihm und er hat es wieder gemacht.
Er hat mir hundertmal gesagt, wie Leid ihm das tut, dass er sich jedesmal danach total schlecht gefühlt hat und sich gesagt hat, dass es diesmal wirklich das letzte Mal war. Aber er hat es nicht geschafft. Er hat auch gesagt, das er froh ist, dass alles raus ist und er sich helfen lassen will. Da ging es es mir noch richtig gut, war auch total froh, dass endlich, nach 2 langen Jahren, die Wahrheit raus ist. Hab ihm angeboten, dass wenn er es so toll findet, wir ja auch ab und zu zusammen seine Bilder anschauen können (schauen auch gerne mal ein Porno zusammen).
Gestern morgen dann ging es mir total schlecht, es tut so tierisch weh, das er mich so lange Zeit so sehr angelogen hat! Gestern Abend wollten wir uns nämlich seine Bilder mal anschauen. Da er ja gesagt hat, dass sie sehr jung sind, hab ich so mit 14, 15 Jährigen gerechnet. Was ich dann gestern sah, waren kleine Kinder, gerade mal 7, 8 Jahre oder jünger! Er hat über 3000 Bilder davon! Ich war geschockt, hab ihn angeschrien, ihn beleidigt. Wir wollten demnächst mit der Kinderplanung anfangen, ich hab totale Angst, das er unsere Tochter auch scharf findet. Er sagt zwar, er mag es nur auf Bildern, wenn er die nicht kennt, aber das glaub ich ihn nicht so ganz. Ich finde das so schrecklich, was ich da gesehen hab, tut alles so weh, hab das Gefühl, ich werde wahnsinnig!
Ich muss dazu noch was sagen, fällt mir sehr schwer darüber zu reden, deshalb die Kurzfassung: Mein Opa hat mich früher missbraucht, ich musste ihn anfassen, ihn oral befriedigen und einmal hatte er sogar Sex mit mir. Angefangen hat es, da war ich etwa 6, aufgehört hat es, als ich etwa 12 war. Anfangs musste ich ihn „nur“ anfassen und befriedigen. Später musste ich mich vor ihm ausziehen, erst nur vor ihm, irgendwann kamen dann immer mehr Freunde von ihm dazu. Musste mich aufs Bett legen, manchmal musste ich mir Dildos oder andere Sachen unten rein stecken. Alle haben Fotos dabei gemacht. Hinterher waren es oft bis zu 20 Mann, manchmal sind sie dann in mich eingedrungen, ganz kurz. Später mussten wir sogar rausgehen, in den Wald, weil „die Leute“ auch mal was anderes sehen wollen. Ich hab die so gehasst, alle!
Gestern hab ich es meinem Mann gesagt, sonst weiß niemand davon und das soll auch so bleiben! Ich denke, dass ich auch deshalb gestern so reagiert habe, als ich diese Bilder sah. Es tut mir wirklich sehr Leid, dass ich so ausgerastet bin!
Hab dabei an mich gedacht. Ich frag mich so oft, wer mich alles so gesehen hat. Die haben oft von „den Leuten“ geredet, wer weiß wie viele das waren, vielleicht haben die die Bilder ja sogar ins Internet gestellt. Vielleicht hat sogar mein Mann mich so gesehen.
Ich liebe meinen Mann wirklich über alles! Aber ich hab Angst um uns! Wie soll es jemals wieder schön werden mit uns? Ich hoffe, Du kannst uns helfen. Meinst Du, wir sollen uns professionelle Hilfe suchen? Ich hab keine Freunde und mit meiner Familie kann ich nicht reden, hab aber das Bedürfnis darüber zu reden. Kann ein Psychologe uns wirklich helfen, schafft er es, dass mein Mann sowas nicht mehr macht? Er will es ja auch gar nicht machen, sagt er! Ich möchte die wunderschönen Gefühle zurück, im Moment fühl ich einfach nur leer und schwach.
Vielen Dank im Voraus
Eva (24)

Missbrauch kleines Mädchen, Mann steht vor Bett

Liebe Eva,
es tut mir richtig weh, deine Geschichte zu lesen… und es ist völlig logisch, dass du total durcheinander und verzweifelt bist und es braucht dir auch nicht leid zu tun, dass du ausgerastet bist. Ich frage mich: Kann es so einen Zufall wirklich geben, dass der Mann, mit dem du jetzt zusammen bist, auf kleine Mädchen steht?
Deshalb hätte ich ein paar Fragen an dich:
1) Wie genau habt ihr euch kennengelernt?
2) Hast du ihm erst jetzt vom Missbrauch in deiner Kindheit erzählt? Oder kann er schon früher etwas davon gewusst / geahnt haben?
3) Wie ist eure Sexualität? Und gibt´s da irgendwas Außergewöhnliches?
4) Hat der Missbrauch Auswirkungen auf deine/ eure Sexualität? (z.B. dass du manchmal Angstzustände bekommst oder „dicht“ machst)
5) Hast du schon mal eine Beratung oder Therapie wegen des Missbrauchs bekommen? Wenn ja, was hat´s gebracht? Wenn nein: Warum nicht?
6) Wurden deine Missbraucher angezeigt und bestraft? Wenn ja, in welchem Umfang?
7) Empfindest du momentan noch Zuneigung zu deinem Mann, oder hast du eher das Bedürfnis, Abstand zu ihm zu haben?
Bis bald, Beatrice

Hallo Beatrice,
erstmal danke für Deine Antwort! Zu Deinen Fragen:
1.) Wir haben uns vor etwa 2 1/2 Jahren übers Internet kennengelernt. Ich hab ihn aus Langeweile angeschrieben. Hatte damals einen Freund, der mich aber kurz nachdem ich meinen Mann zum ersten Mal anschrieb, betrogen hat. Seitdem hatten wir viel telefoniert, uns oft gesehen und nach ca. 6 Monaten kamen wir dann fest zusammen. Muss zugeben, ich fand ihn von Anfang an super, hab mich schon in seine Stimme verliebt gehabt und als ich ihn endlich sah, war es ganz um mich geschehen.
Hatte vor ihn 2 andere Beziehungen, wenn man das überhaupt so nennen kann. Beide haben sich nur dann gemeldet, wenn sie Sex wollten, kamen zu mir, sind schnell drauf gesprungen und wieder gefahren. Beide haben mich dann auch schon nach kurzer Zeit betrogen. Das tat mir sehr weh, deshalb bin ich auch bei meinem Mann anfangs auf Abstand gegangen. Wollte nie wieder was von Männern wissen!
Mein Mann wurde von seinen beiden Ex-Freundinnen auch betrogen, konnte mich also sehr gut verstehen. Er war so einfühlsam, hat mir schnell gesagt, das er mich sehr gerne hat, er aber verstehen kann, wenn ich ihn im Moment nicht will. Hab ihm total vertraut, hab mich so wohl bei ihm gefühlt!

2.) Das kann er nicht gewusst oder geahnt haben, er wohnte damals noch etwa 70 km weg von mir und erzählt hab ich es niemand.

3.) Unser Sex ist super! Er geht total auf mich ein, befriedigt mich sogar mit der Hand, wenn ich nicht gekommen bin. Das kannte ich ja von den Früheren gar nicht. Er fragt mich oft, auf welche Stellung ich Lust hab, und die machen wir dann auch, auch wenn er diese Stellung eigentlich gar nicht so gern mag.
Außergewöhnlich? Mmmhh, was ist denn außergewöhnlich? Er steht total auf Füße und mag es, wenn ich damit am ganzen Körper lang fahre, er hätte auch gern mal einen 3er oder 4er (sagt aber immer, er möchte nicht mit der anderen Frau schlafen, nur anfassen und so), das gefällt mir aber nicht. Was wir beide mögen, ist oral und ein bisschen Po-Spiele. Schauen auch sehr gerne mal zusammen einen Porno an.

4.) Nein, gar nicht! Ich finde Sex toll. Meistens ist es mein Mann, der „dicht“ macht, hab viel mehr Lust als er!
Ich könnt jeden Tag mindestens einmal, ihm würde 3-4 mal die Woche reichen.

5.) Nein, hab keine Therapie gemacht. Konnte niemand davon erzählen. Meine Mama und meine Oma haben früher mal was geahnt (da war ich etwa 11), ich konnte es ihnen nicht sagen. Tat total weh, als ich in dem Moment die Gesichter der beiden sah. Mein Mann sagt, ich sollte das auf jeden Fall noch machen. Er schlägt vor, dass wir dann zum Gleichen gehen können, er wegen den Bildern und ich wegen der Sache. Mal sehen, vielleicht mach ich das wirklich. Fällt mir sehr sehr schwer darüber zu reden, schreiben geht, aber reden ist die Hölle!

6.) Gar nicht.

7.) Ich liebe meinen Mann! Wenn er bei mir ist, mich in den Arm nimmt, fühl ich mich richtig gut. Dann denk ich gar nicht über die ganze Sache nach, fühl mich dann einfach nur wohl. Wenn er jedoch arbeiten ist und ich Zeit genug zum Nachdenken hab, versteh ich manchmal nicht, warum ich noch bei ihm bin. Bin irgendwie total hin und her gerissen.
Freu mich auf Deine Antwort,
Eva

Liebe Eva,
nach deinem Brief war ich ein bisschen erleichtert – deine Antworten klingen ja im Großen und Ganzen recht positiv. Das Beste daran ist der Vorschlag deines Mannes, dass ihr beide zu einem/r Therapeuten/in geht. Das zeigt mir, dass er dich wirklich liebt und dass er gewillt ist, dir zuliebe auf seine Neigung zu verzichten. Das mit der Therapie hätte ich euch auch vorgeschlagen – von daher rate ich dir, auf seinen Vorschlag einzugehen.
Dein Mann hat pädophile Neigungen, das heißt, er ist sexuell zumindest teilweise auf Kinder fixiert, und das muss therapiert werden, zumal er sich vielleicht jetzt schon strafbar gemacht hat, falls auf seinen Bildern nackte Kinder zu sehen sind – eigentlich müsste ich ihn anzeigen, aber das geht ja von daher nicht, als ich eure Namen nicht kenne und du zu mir über die anonyme Schiene gekommen bist. Also falls er Bilder von nackten Kindern irgendwo gekauft oder runtergeladen hat, hat er sich höchst strafbar gemacht und du solltest ihn anzeigen, falls er nicht damit aufhört.
Wg. Therapie für dich: Du brauchst keine Angst vor dem Reden über den Missbrauch haben; bei der Therapie wirst du nie gezwungen zu reden, sondern du sagst immer nur genau so viel, wie du möchtest. Man wird dort auch nicht nur über den Missbrauch sprechen, sondern über alles Mögliche… Deine Kindheit, dein momentanes Befinden, deine Gefühle, deine Sorgen… Dort kannst du dann zum Beispiel das Problem zur Sprache bringen, dass dich die Neigung deines Mannes verstört. Ein guter Berater wird dir Tipps geben, wie du am besten damit umgehst. (Übrigens würde ich dir eher eine weibliche Therapeutin empfehlen.)
Ich selbst bin ja in dieser Thematik nicht speziell geschult, aber ich finde, du gehst schon richtig damit um. Du zeigst ihm, wie sehr dich das verletzt und verstört, obwohl du sonst eine sehr offene und tolerante Haltung zu Sexualität hast. Aber dieses Thema, das ist eben besonders schlimm für dich, und das muss er auch wissen, denn er ist dein Ehemann.
Hast du ihm denn schon ausführlich erzählt, wie du dich damals als missbrauchtes Kind gefühlt hast? Es geht nicht um Details, was mit dir gemacht wurde, sondern darum, was es bei dir an Ängsten, Schmerzen, Demütigung, Ohnmachtsgefühlen usw. ausgelöst hat und was damals in dir vorging. Vielleicht hilft ihm das, nicht nur die Seite des „Machers“ zu sehen, der seine Lust an kleinen Mädchen stillt, sondern auch die schreckliche andere Seite. Vielleicht vergeht ihm dann die Lust darauf ein wenig.
Bitte lest unterstützend dazu (nicht stattdessen!) beide folgendes Buch: Vergiftete Kindheit: Elterliche Macht und ihre Folgen

Ob es möglich ist, die Neigung deines Mannes „wegzutherapieren“, kann ich nicht garantieren, aber zumindest kann man dort lernen, sie in den Griff zu bekommen und zu reduzieren (wenn der Therapeut gut ist und die passenden Fähigkeiten hat). Es ist ein gutes Zeichen, dass ihr beide eine lebendige und lustvolle Sexualität habt und dass ihr Facetten auslebt, die andere Paare sich nicht trauen.
Ich weiß allerdings nicht, ob es nützlich ist, dass ihr zum selben Therapeut geht. Denn im Prinzip ist dein Problemkreis ein ganz anderer als seiner. Aber ihr könnt es versuchen – warum nicht? Vielleicht findet ihr jemanden, der beide Problemkreise gut hinkriegt. Eure Suche starten könnt ihr erst mal über diese Web-Adresse:
https://www.dajeb.de
Dort auf “Beratungsführer online” klicken und dann Postleitzahl (oder erste 2 – 3 Ziffern) eingeben und schauen, ob sich etwas von den angebotenen Adressen für dich eignet. Oft hilft es auch, dort einfach anzurufen und nachzuhaken, ob sie die von euch gewünschte Beratung anbieten – falls nicht, sagen sie euch sicher eine andere Adresse. Man kann fast immer einen „Probetermin“ machen und erst mal schauen, ob einem der/ die Therapeut/in zusagt und ob man das Gefühl hat, dort wird einem geholfen. Wenn sich dieses Gefühl nicht schon beim ersten Termin einstellt, lohnt es sich, noch woanders einen Termin zu machen.
Ich wünsche dir und euch beiden das Allerbeste
Beatrice Poschenrieder

Hallo Beatrice,
danke für Deine Antwort, hast mir/uns sehr geholfen, wir werden das auf jeden Fall so machen. Haben schon für nächste Woche einen Termin beim Therapeuten, hab etwas Angst davor. Habe meinem Mann gesagt, wie ich mich dabei gefühlt hab und wie schlecht es mir heut noch geht. Er war ganz traurig, hat viel geweint, irgendwann sah er mich erschrocken an und sagte sowas wie „Wer weiß, ob die auf den Bildern auch dazu gezwungen wurden und was die noch alles machen mussten. Vielleicht geht es denen jetzt genau so schlecht wie Dir.“
Er hat mich in den Arm genommen und gesagt, dass er da nie drüber nachgedacht hat. Er hat auch gesagt, dass er sich sowas nicht mehr angucken kann, weil er dann immer daran denken muss, was mir passiert ist und was die Kinder auf den Bildern davor oder danach noch alles mitmachen mussten. Aber irgendwie glaub ich ihm das nicht so ganz. Es ist, denk ich, zuviel passiert, um ihm einfach so wieder zu glauben/zu vertrauen. Wie weiß ich, ob er wirklich so denkt? Er hat mir angeboten, dass ich immer dabei sein kann, wenn er irgendwas am Computer macht. Ich denke, das werde ich in nächster Zeit erstmal machen, aber das ist ja auch keine Lösung auf Dauer. Wie kann ich ihm wieder glauben, wieder vertrauen?
Nochmal vielen Dank, Eva

Liebe Eva,
es freut mich sehr, dass du den Mut gefunden hast, einen Termin beim Therapeuten zu machen. Dort solltest du auch die Frage aufwerfen, „Wie kann ich ihm wieder glauben, wieder vertrauen?“ Denn ich selber weiß nicht genau, wie stark sich ein Mann in solchen Vorlieben verändern kann. Ich finde, vom Ansatz her klingt das schon mal ganz gut, wie dein Mann reagiert.
Eines kann ich mit Sicherheit sagen: Kein normales Kind würde sich freiwillig vor einem Haufen lüsterner alter Säcke ausziehen, sich betatschen, missbrauchen, fotografieren und von aller Welt begaffen lassen. Kinder haben ein sehr hohes Schamgefühl – allein sich vor Fremden nackt zu zeigen, ist für die meisten Kinder und Jugendliche schrecklich. Und wenn es dann auch noch damit verbunden ist, sexuelle Dinge (mit)machen zu müssen… ein Alptraum. Dazu kommen Schmerz, Demütigung, Angst – oft sogar Todesangst. Wie gesagt: Wer würde sich dem freiwillig aussetzen?! Die Kinder werden genötigt oder gezwungen und direkt oder indirekt bedroht. Da sie die Situation noch nicht reell einschätzen können, lassen sie sich etwas einreden, sich einschüchtern, sich nötigen. Sie machen mit, weil sie keinen anderen Weg sehen. Das ist die beschissene Realität. Und jeder Mann, der sich einbildet, die Kids auf solchen Kinder-Pornoseiten würden das „gerne“ oder gar mit Lust tun, lügt sich selber in die Tasche und hat sich noch nie die Mühe gemacht, sich in die Kids hineinzuversetzen; und er versündigt sich an diesen Kindern, denn allein mit dem Betrachten solcher Seiten fördert er deren Aufkommen. Das kannst du deinem Mann ruhig sagen oder ihn diese Mail lesen lassen.
Ich wünsche dir nur das Allerbeste und drück dir die Daumen, dass die Therapie die richtige für dich ist!
Beatrice Poschenrieder