Wir lieben uns, aber der Sex mit ihm ist mühselig und zu wenig

Hallo Beatrice,
ich habe ein kleines Problem, vielleicht kannst du mir helfen.
Und zwar bin ich jetzt seit drei Jahren mit meinem Freund zusammen. Wir lieben uns und führen eine sehr glückliche Beziehung. Allerdings läuft es bei uns im Bett sehr mühselig. Wir lieben uns fast nur noch zwei bis dreimal im Monat. Manchmal sogar noch weniger, obwohl wir beide uns sehr attraktiv finden.
Wenn wir es tun, macht es auch Spaß, aber dauert immer sehr kurz, weil er dann so erregt ist, dass er es nicht lange durchhält. Ein zweites Mal machen wir es dann aber auch nicht. Wir haben auch schon darüber gesprochen, er sagt, dass er sich da auch sehr unter Druck setzt, weil er immer nur so kurz kann und er doch aber will, dass ich ebenfalls befriedigt werde.
Demnach fängt er erst gar nicht an, mich heiß zu machen, wenn er meint, er sei zu müde, um es mir wirklich gut zu besorgen.
Ich leide sehr darunter. Wir Beide sind noch so jung (er 29, ich 27).
Es kann doch nicht sein, dass das jetzt den Rest meines Lebens so läuft? Ist es der Alltag? Was kann ich machen? Bitte gib mir Rat!
Sonja (27)

Liebe Sonja,
ich hab noch Fragen:
1) Bitte beschreib mir einen typischen Akt bei euch vom Vorspiel bis zum Nachspiel (detailliert – auch: wer macht den Anfang und wie?)
2) Hast du Orgasmen? Wenn ja, wie oft (bei jedem Akt)? Und auf welche Weise kannst du kommen? (z.B. bei längerem Verkehr, per Hand, oral)
3) Hast du ihm schon deinen Frust gezeigt, dass der Akt so kurz ist – und/oder Frust über andere Defizite beim Sex? Wenn ja, worüber und wie oft?
4) Habt ihr immer nur vorm Schlafengehen Sex? Wenn ja, warum?
5) Habt ihr viel Abwechslung beim Sex? Oder hat es sich eher eingependelt, dass man auf das zurückgreift, was halt am einfachsten/ besten geht?
6) Gefällt ihm der Sex? Oder was könnte ihm fehlen?
7) Kann er dir völlig offen sagen, was ihm beim Sex fehlt oder ihn stört – oder was hält ihn teilweise davon ab?
8) War euer Sex schon immer so? Wenn nein: Wie war er vorher und wann/wodurch hat es sich geändert?
9) Wie schnell nach dem Eindringen kommt er denn?
10) Habt ihr schon mal Slowsex probiert, damit er weniger schnell kommt? Wenn ja, wie ging´s? Wenn nein, warum nicht?
11) Was hättest du an eurem Sex gern anders – außer dass er häufiger sein sollte?
Liebe Grüße, Beatrice

Hey Beatrice,
hier meine Antworten…
1) Bitte beschreib mir einen typischen Akt bei euch vom Vorspiel bis zum Nachspiel.
Hier es fast immer das Gleiche. Ich fange an ihn zu küssen, wir küssen uns immer heftiger, dann gleiten unsere Hände nach unten, ich fasse ihn an sein Glied, er mir an die Vagina. Er küsst und leckt mir eher selten die Brust, küsst mich selten den ganzen Körper runter, geht eher direkt an die ” gewissen Stellen”. Bei mir ist das anders, ich versuche ihn schon auch am Nacken oder anderen Stellen zu stimulieren. Allerdings ist er sehr oft kitzlig, das macht dann auch kein Spaß mehr.

Außerdem hat er keine andere erogene Zone, er mag es nicht am Ohrläppchen geleckt zu werden, nicht an den Brustwarzen, nicht hier, nicht da…

Es gibt kein langes und intensives Vorspiel. Wir kommen relativ schnell zum eigentlichen Akt, der dauert ja wie schon erwähnt nicht wirklich lange. Nach dem Sex liegen wir uns in den Armen und schlafen meist ein.

2) Hast du Orgasmen? Wenn ja, wie oft (bei jedem Akt)? Und auf welche Weise kannst du kommen?
Ja, ich habe schon mal einen Orgasmus, nicht immer, aber schon regelmäßig. Ich brauche allerdings etwas Zeit (bei normalen Verkehr), wenn er es mir mit der Hand macht, dann schneller. Und wenn er schon gekommen ist und ich nicht und ich ihn bitte, es mir noch mit dem Vibrator zu machen, dann meist noch schneller.

3) Hast du ihm schon deinen Frust gezeigt, dass der Akt so kurz ist – und/oder Frust über andere Defizite beim Sex? Wenn ja, worüber und wie oft?
Klar habe ich ihm das schon gesagt, sehr oft sogar, vielleicht auch zu oft. Wir haben schon so oft darüber gesprochen, dass ich schon gar kein Bock mehr habe, weil ich das Gefühl habe, wir reden nur, aber es ändert sich nichts. Meist rede ich und er hört zu. Er sagt, er fühle sich extrem unter Druck gesetzt und fühlt sich nicht als vollwertiger Mann. Man sei ja kein Mann, wenn man seine eigene Frau nicht befriedigen könnte.

Es ist schon zum Verzweifeln, ich habe ihm sogar irgendwann mal einen Brief geschrieben und ihm die Sache nochmal richtig klargemacht, dass es so nicht weitergehen kann. Wenn sich das nicht ändert, dann kann ich das auf Dauer nicht, dann werden wir uns irgendwann mal trennen müssen, obwohl ich diesen Mann extrem liebe und er das gleiche für mich empfindet. Dennoch möchte ich nicht auf meine sexuelle Befriedigung verzichten.

Es sogar so weit, dass ich mich an einigen Wochen so sehr durch dieses ” Nicht Sex Haben” so gefrustet fühle, dass, obwohl alles super ist, ich total biestig zu ihm bin, schlechte Laune verbreite, ich richtig anfange zu hassen.

Das Problem ist auch, dass ich mich anfangs unsexy gefühlt habe. Ich weiß, dass er mich bildhübsch findet, er macht mir andauernd Komplimente, ich sei wunderschön. aber wenn man dann halb nackt vor ihm rumläuft, macht er keinerlei Andeutungen.
Auch wenn ihm sage, wenn er mal Bock auf mich hat, dann soll er anrufen – nur zum spontanen Sex, oder wir können mal Sextelefonspielchen machen: da passiert nix. Er springt auf nix an.

Er hört sich das an, aber große Begeisterung zeigt er nicht, eher so ne “Egaleinstellung”, wo andere Männer aus dem Häuschen wären, reagiert er so, als würde ich vom Wetter reden.

4) Habt ihr immer nur vorm Schlafengehen Sex? Wenn ja, warum?
Ja, zu 98% haben wir nur Sex vorm Schlafengehen. Warum? Keine Ahnung, wir haben unterschiedliche Arbeitszeiten und wenn doch nicht, sind wir eher Kumpelhaft zu einander, da flackert kein Feuer. Das war ja auch mal anders. Manchmal, wenn wir am Wochenende frei haben, dann schlafen wir vielleicht auch mal dreimal am Tag miteinander. Aber dann die nächsten 3 Wochen nicht mehr.

Wir sehen uns so ca. 5 Tage in der Woche, allerdings größtenteils nur spätabends. Am Wochenende, wenn ich den ganzen Tag frei habe, dann muss er von morgens an arbeiten. Ich verbringe dann meine Tage allein, abends sehen wir uns dann. Miteinander Ausschlafen gibt’s seit längerem nicht mehr.

5) Habt ihr viel Abwechslung beim Sex? Oder hat es sich eher eingependelt, dass man auf das zurückgreift, was halt am einfachsten/ besten geht?
Nö, keine Abwechslung. Die hätte ich gerne, ich biete ihm auch immer wieder an: „Soll ich mal für dich strippen? Soll ich mir heiße Dessous kaufen? Willst du mich mal fesseln? Sollen wir einen Porno schauen? Sollen wir mal einen Dreier machen?”

Aber nein, vieles will er einfach nicht, einen Dreier, nein. Er will mich nicht teilen. Fesseln? Nein, wenn, dann würde höchstens er mich fesseln. Strippen? Hmmmm, keine wirkliche Begeisterung. Porno ok. Dann sag ich ihm, er soll mal einen ausleihen. Aber nix, da kommt einfach nix.
Wir haben uns eine DVD gekauft, mit 100 Positionen, Kamasutra. Schauen wir uns die DVD an, werde ich geil. Er sagt, es turnt ihn nicht so an. Dann sitzen wir da, nebeneinander, also eineinhalb Stunden, gucken uns an, wie das Paar Sex macht. Na toll.
Das Einzige, was wir mal gemacht haben, einen Porno gedreht. Das war im Urlaub, ist aber auch schon ein Jahr her. Inzwischen mache ich aber auch nix mehr, weil ich denke, er hat da eigentlich kein Bock drauf.

6) Gefällt ihm der Sex? Oder was könnte ihm fehlen?
Wenn ich das wüsste… ich frage ihn ja auch immer und bin auch sehr offen, was das angeht. Aber nix, er sagt er sei so, wie es ist, glücklich. Er kann sich das auch nicht erklären, aber irgendwie ist er so “sexdeintressiert”. Er hatte vor mir noch nie eine Freundin, dabei war er schon 26 als wir zusammen gekommen sind. Er hatte vorher noch nie Sex, nur einmal hat ihm ein Mädchen einen geblasen.

Er sagt er hatte auch damals schon nicht so das Verlangen nach Sex. Hatte nie das Gefühl extra eine Frau dafür anzubaggern, um mal die Erfahrung des ersten Sex zu machen.

Ich weiß, dass er bestimmt zwei bis dreimal die Woche masturbiert, das dauert auch nicht lange, sagt er. Er lässt einfach den Druck raus, schaut sich dabei einen Porno an. Ich bin dann sauer, weil ich denke, aha Pornos schauen und es sich selbst machen, aber mit mir schlafen gibt es nicht.

7) Kann er dir völlig offen sagen, was ihm beim Sex fehlt oder ihn stört – oder was hält ihn teilweise davon ab?
Ich denke, er spricht sehr offen mit mir. Wir waren, bevor wir ein Paar wurden, 10 Jahre sehr sehr gut befreundet. Wir reden also sehr offen miteinander. Eine Sache ist das Kiffen. Wir kiffen sehr gerne mal einen, das hemmt bestimmt sehr. Bis vor kurzem haben wir täglich gekifft, das war aber früher nicht anders und trotzdem hatten wir Sex.

Inzwischen wissen wir ja, dass es mitunter daran liegen kann…und haben deshalb das Kiffen sehr vermindert, kiffen als auch mal einige Tage hintereinander nicht, aber trotzdem werden wir nicht sexuell aktiv.

Und er arbeitet in der Gastronomie, 5-6 Tage pro Woche für 7-8 Stunden, das heißt also es ist eine sehr körperliche Arbeit. Und wenn er nach der Arbeit geschafft ist, dann fängt er keinen Sex an, weil er meint er wäre nicht mehr fit genug, um es mir richtig zu besorgen. Dann lässt er es halt gleich von Anfang an sein. Dadurch haben wir aber sehr selten Sex. Und wenn wir dann Sex haben, dann findet er es so geil, das er immer so früh kommt. Da er in der Gastronomie arbeitet, trinkt er schon fast jeden Abend zwei Bier, er trinkt auch schon ganz gerne mal mehr.

8) War euer Sex schon immer so? Wenn nein: Wie war er vorher und wann/wodurch hat es sich geändert?
Nein! Das war nicht immer so, wir haben es früher immer sehr oft getrieben, richtig leidenschaftlich – auf der Couch, am Kühlschrank, mehrmals am Tag. Da hat er auch noch den ersten Schritt getan. Das war so bis vor ca. 1 1/2 Jahren. Da hab ich allein gelebt, dann bin ich in eine WG gezogen und dann wurde das komischerweise immer weniger. Ich habe dann überwiegend nur nachts gearbeitet, in einer Bar. Jetzt wohne ich wieder allein, das heißt, wir laufen auch gern mal nackt durch die Bude. Alles kein Problem, aber Sex? Nein!

9) Wie schnell nach dem Eindringen kommt er denn?
Relativ schnell, manchmal dauert es fünf Minuten, manchmal zwei Minuten. Aber auch mal 10-15 Minuten. Das ist unterschiedlich. Er will aber auch selbst nicht so schnell kommen und dann müssen wir immer kurz ausharren, kurz warten, dann weiter. Allerdings vergeht mir dann immer ein bisschen die Lust.

10) Habt ihr schon mal Slowsex probiert, damit er weniger schnell kommt? Wenn ja, wie ging es? Wenn nein, warum nicht?
Ja, wir nehmen es uns immer vor, mal ein wenig langsamer zu mache, verfallen dann aber immer in den schnellen Rhythmus. Keine Ahnung warum.

11) Was hättest du an eurem Sex gern anders – außer dass er häufiger sein sollte?
Ich bin sehr offen, an anderen Plätzen, nicht immer nur in den sicheren vier Wänden. Er war, was das anging, aber immer sehr skeptisch, traut sich da nicht so richtig. Uns könnte ja jemand sehen. Inzwischen hat er aber auch mal erwähnt, dass wir es vielleicht mal wo anders machen sollten, aber bisher ist nix passiert.

Ich hätte zum Beispiel gern Sex mit ihm und einer anderen Frau, aber das will er nicht. Strippen… fesseln… alles mögliche. Oder auch einfach nur, dass er mal geil ist und mich richtig packt, mir die Hose runter reißt und sich nimmt, was er will. Oh Mann, Beatrice. Das ist gar nicht einfach, ich weiß gar nicht, was ich machen soll.
Auch wenn du mir noch keine Tipps gegeben hast, danke ich dich sehr.
Heute bin ich schon wieder so sehr mit dem Thema beschäftigt, dass ich mein Handy ausgemacht habe und keine Lust habe ihn zu sehen
Sonja

Liebe Sonja,
also… an sich hat er sowohl Interesse an Sex als auch an dir (ich denk schon, dass er dich liebt und begehrenswert findet), ABER… ich vermute erstens, dass irgendwie viel zu viel Druck in eurem Liebesleben entstanden ist (er fühlt sich sexuell mehr und mehr unter Druck gesetzt, und Druck ist DER GRÖßTE EROTIKKILLER VON ALLEN!). Zweitens ist der Sex, den du willst und heiß findest, nicht unbedingt der Sex, der ihm entspricht. Du gehst davon aus, dass er das heiß finden sollte, was du heiß findest und was „normale“ Männer heiß finden. Nun, so tickt er aber nicht.

Bei eurem Sex ist es so, dass du die Rolle inne hast, die normalerweise der Mann inne hat (will mehr Sex als der andere, ergreift viel öfter die Initiative, will mehr Elemente drin haben wie Porno, Sextelefonspielchen, flotte Dreier, Fesseln, ausgefallene Stellungen usw.). Und er ist eher die Frau (sexuell zurückhaltend, nicht so wagemutig, Porno-Elemente mag er nicht im Paarsex, die sind ihm wahrscheinlich zu unpersönlich). Dazu kommt noch etwas sehr Wichtiges: Er ist eigentlich Sex-Anfänger. Vor dir hatte er nur einen Blowjob, das zählt nicht (dazu muss ein Mann ja kein bisschen aktiv werden).

Im Grunde ist er sexuell wie ein Mädchen, das ohne jegliche Sexerfahrung und als Jungfrau in die Beziehung ging und seither nur mit demselben Partner Sex hatte (klingt jetzt komisch, aber ich will dir damit klarmachen, wo er steht). Hat aber eine Partnerin, die sexuell auf dem Level eines über 30jährigen Mannes steht. Und nun stell dir das mal realistisch vor: Unerfahrenes Mädel von 17 oder 18 Jahren ist mit einem sexuell gewieften Mann von über 30 zusammen, der ihr indirekt und direkt oft klarmacht, dass der Sex mit ihr echt nicht das ist, was er sich wünscht. Er will mehr, mehr, mehr! Er ist unzufrieden, und das zeigt er ihr auch häufig!

Und da seine Sexualität auch so dominierend ist, kommt das Mädchen kaum dazu, seine eigene Sexualität zu entwickeln und einzubringen. Doch statt vom Gas zu gehen, kommt der Mann immer mit neuen Ideen, die das Mädel einfach nur überfordern, zumal ihr beim Pornoschauen, beim Dreier und bei Fesselspielen ihr Unvermögen und ihre Versagens-Ängste immer noch deutlicher zu Bewusstsein kommen würden. Da hat sie lieber Sex mit sich selber, denn da muss sie weder Versagens-Ängste haben noch sich überfordert fühlen.

So könnte das bei deinem Freund auch sein. Hinzu kommt, dass er eine anstrengende Arbeit hat und danach einfach nur platt ist – kaum noch in der Lage, Lust zu entwickeln und bewusst und konzentriert einen schönen Akt hinzulegen. Und hinzu kommt, dass die Lust und der Körper durch das Bier und das Kiffen zusätzlich gelähmt werden. Anfangs wirkt Kiffen eher lustfördernd, aber bei ständigem Kiffen schlägt das irgendwann um in etwas, das du sehr treffend als „Egal-Einstellung“ bezeichnest.

Allerdings wenn du jetzt darauf dringst, dass er das Kiffen lässt und das Biertrinken auch, damit seine sexuelle Energie wieder besser wird, setzt du ihn wieder unter Druck, und Druck bremst Lust noch viel mehr als Kiffen und Bier. Er muss selber auf die Idee kommen, dass er ohne das besser klarkommt. Das wird aber nur dann eintreten, wenn Sex mit dir kein bisschen mehr bedrohlich ist.

Es mag für dich komisch klingen, dass Sex mit dem geliebten Menschen bedrohlich sein soll. Es kann auch sein, dass ihm das gar nicht bewusst ist, dass sein Unterbewusstsein etwas an eurem Sex bedrohlich findet. Aber es ist die plausibelste (und häufigste!) Erklärung für das, was da bei euch los ist.

Logische Konsequenz: Du musst ein paar Gänge zurückschalten. Gib dich erst mal mit dem zufrieden, was da ist (du hast einen tollen, attraktiven Partner, der dich liebt und den du liebst) und mach kein bisschen mehr Druck! Sag ihm das auch, dass dir das klar geworden ist – und dass du vollkommen zufrieden bist und er sich keine Sorgen machen muss, dich nicht zu befriedigen. Und dann leb das auch. Lerne, abzuwarten und ihn auf dich zukommen zu lassen. Überlass ihm auch mehr die Führung, statt sie selber zu übernehmen. Das kann bedeuten, dass ihr dann für ein, zwei Monate noch weniger Sex habt. Na und? Nur so bewirkst du eine Umkehr aus dieser unguten Dynamik, in die ihr hineingeraten seid.

Was du noch machen kannst, ist:

– selber nicht mehr kiffen

– sehr zärtlich zu ihm sein, ihn auch viel streicheln, ohne auf Sex hinauszuwollen, und zwar bitteschön nicht nur vor dem Schlafengehen!

– kein bisschen Frust zeigen, wenn es nicht zum Sex kommt, sondern dich freuen, dass du zu den wenigen Frauen gehörst, die in einer guten Beziehung sind

– ihn in seiner Männlichkeit bestätigen

– wenn ihr dann mal Sex habt, ihm durch Laute und Blicke zeigen, dass er seine Sache gut macht

– ihn beim Sex mit Körpersprache dazu anhalten, dass er ganz langsam stößt (oder ihn reiten und dich ganz langsam bewegen), aber immer drauf achten, dass du nicht zu sehr dominierst!

Anleitungen und Hintergrund-Infos zu allem, was ich oben erwähnte, findest du ausführlich in meinem Buch „Sex für Faule und Gestresste”.

Viel Spaß und Erfolg
Beatrice Poschenrieder

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