Frag Beatrice

In der Reiterstellung lässt seine Erektion nach

Hi Beatrice,
ich habe eine Frage zur Reiterstellung. Ist es normal, dass die Erektion des Mannes in dieser Position nach einer bestimmten Zeit nachlässt und „er“ einfach nicht mehr so gut steht? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn meine Freundin auf mir ist, die Erektion nach einer Zeit einfach nachlässt. Sie kommt zwar zum Orgasmus, aber ich habe das Gefühl, dass wenn ich die Erektion halten würde, es bei ihr noch leichter gehen würde und bei mir natürlich auch. Ansonsten habe ich keine Probleme mit meiner Erektion, nur in dieser Stellung, und die praktizieren wir ziemlich gerne.
Vielleicht liegt es daran, dass meine Freundin sich immer sehr weit vorbeugt und ich so nicht die visuellen Reize, sondern nur die reine Penetration als Anreiz habe. Kann es dafür noch andere Gründe geben? Danke im voraus
Phillipp (22)

Hi Phillipp,
ich habe schon öfter gehört, dass bei manchen Männern bei der Reiterstellung die Erektion nachlässt; meines Erachtens kommt das daher, dass das „Ventil“ an der Peniswurzel nicht dicht genug ist und etwas Blut aus dem Penis wieder abfließt. Möglicherweise hilft es, wenn du deine Beckenbodenmuskulatur ein wenig trainierst. Diese Muskulatur brauchst du auch, um den Urinstrom zu unterbrechen. Probier das mal aus, um sie zu orten. Und dann spannst du diese Muskulatur mehrmals täglich an, z.B. beim Fernsehen oder auf der Arbeit. z.B. „Anspannen – 3 – 5 Sekunden halten – loslassen – 3 – 5 Sekunden anspannen – halten“ usw., zehn- bis zwanzigmal hintereinander. Und das mehrmals am Tag. Eine genauere Anleitung fürs Beckenbodentraining gibt´s in meinem Buch “Sex für Faule und Gestresste: So holen Sie mehr aus Ihrem Liebesleben – mit weniger Aufwand!“.
Du kannst auch ausprobieren, ob das Anspannen während des Verkehrs hilft, die Erektion zu erhalten. Falls aber dann auch dein Orgasmus schneller (d.h. zu schnell) kommt, kannst du auch mal einen Penisring ausprobieren – siehe in meiner Sexberatung hier der Brief “Penisring, Cockring: Wie wende ich´s an, was muss ich dabei beachten?
Herzlichst
Beatrice Poschenrieder

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