Die besten Sexstellungen für Dicke und Fettleibige

Liebe Beatrice,
vielen Dank für die guten “Sextipps für Dicke und sehr Dicke (Adipöse)” wie mich und meine neue Freundin – wir haben bereits einiges davon umgesetzt!
Jetzt hab ich aber noch eine Frage oder Bitte an Sie:
Gibt es eventuell für dicke Paare besonders geeignete Stellungen?
Nochmals großes Dankeschön für Ihre Tipps
Frank (33)

„Auch

Lieber Frank,
da das ein Thema für wirklich viele Menschen ist, hab ich mich jetzt mal drangesetzt, eine ausführliche Liste zu erstellen. Bitte beachten Sie auch die Tipps zur Vorbereitung aus dem vorigen Brief („Sextipps für Dicke und sehr Dicke“).

Die Missionarsstellung.
Viele sehr umfangreiche Frauen und Männer können sich nicht vorstellen, dass diese Position geht. Nun ja, leicht ist es nicht, wenn BEIDE Partner am Bauch sehr umfangreich sind.
Zunächst mal ist es eine gute Maßnahme, den Hintern der Frau zu erhöhen, etwa durch Polster oder eine auf dem Boden liegende Matratze (der Mann muss dann auf dem Boden vor der Matratze knien, evtl auf einer zusammengefalteten Decke zur Schonung der Knie). Denn wenn die Scheide der Frau die richtige Höhe hat, kann der Mann zwischen den Schenkeln der Frau knien und kann besser eindringen. Währenddessen kann er sich an der Hüfte oder einer “Fettfalte” festhalten. Auf diese Weise kann er sich auch ein wenig nach hinten lehnen, somit gibt es mehr Bauchfreiheit.
Nicht so gut geht diese Position bei Frauen mit extrem dicken Schenkeln. Doch wenn der Mann hier eher schlank ist, kann er sich langsam zwischen die Schenkel „arbeiten”.
Anmerkung: Wenn der Mann nicht nah genug an die Scheide kommt, um zu penetrieren, dann kann er versuchen, die Klitoris mit seiner Penisspitze zu stimulieren. Das kann sehr angenehm sein.

Die „Klemmi“-Stellung.
Das ist eine Variante der Missionars-Stellung. Der Mann startet auch hier zwischen ihren geöffneten und aufgestellten Schenkeln, die sie dann langsam auf das Bett senkt; er schwingt dann zuerst das eine Bein über ihren Schenkel, so dass es außen neben ihre Hüfte kommt, sie schließt die Schenkel ein wenig und er schwingt dann das andere Bein über ihren anderen Schenkel. Er wird jetzt durch sie gespreizt, ihre Beine geschlossen um den harten Penis.
Es braucht ein wenig Übung, nicht aus ihr herauszurutschen, doch einmal drin, kann er die Vagina und Klitoris mit rhythmischen Pumpbewegungen stimulieren.
Stretching vor dieser Stellung ist empfehlenswert.

Die Reiterin / Reiterstellung.
Diese Stellung kann auch da eine gute Möglichkeit sein, wo andere Stellungen nicht gehen. Fleisch wechselt die Position radikal, wenn die Dinge umgekehrt werden. Wenn die Frau Knieprobleme hat, kann sie sich auch auf ihn setzen, statt zu knien. Es ist weit weniger belastend für ihre Knie, ihr Gewicht wird auch besser auf seinem Becken verteilt und ermöglicht eine tiefe Penetration. Wenn der Mann sehr dick ist, kann auch hier mit Polstern unter seinem Becken geholfen werden. Jedoch obacht: Das Gewicht einer Fülligen und das eigene Gewicht eines sehr dicken Bauches auf dem Rücken liegend kann zu Atemnot führen. Wenn sehr viel Polster unterm Becken gebraucht wird, schwappt der Bauch in Richtung Brustkorb und erschwert das Atmen zusätzlich.
Bereits das „Auf-ihn-setzen“ kann für die Frau ein Problem bereiten. Sie kann auch zuerst knien, sich dann auf eine Seite lehnen und erst das eine, dann das andere Bein nach vorne nehmen.
Sie kann jetzt ihren Oberkörper nach vorne und nach hinten bewegen und somit auf ihm “reiten”. Wenn sich die Partner beide bewegen, muss das rhythmisch miteinander geschehen. Sonst ist die Gefahr zu hoch, dass der Penis rausrutscht und bei der nächsten Bewegung der Frau schmerzhaft gestaucht wird!
Gut an dieser Stellung ist, dass er mit ihren Brüsten spielen, eventuell sogar mit den Fingern zusätzlich ihre Klitoris stimulieren kann – falls die Bäuche nicht zu groß sind.
Anmerkung: Einige Frauen fühlen sich nicht wohl, wenn sie oben sind. Vor allem, weil sie denken, sie seien so den kritischen Blicken des Partners zu sehr ausgesetzt. Hier hilft es, den Raum zu verdunkeln.

Die Amazone.
Die Reiterstellung funktioniert auch umgekehrt, also dass sie mit dem Rücken zu ihm sitzt. Das geht dann sehr gut, wenn sie robuste Knie hat. In dieser Position hat der weibliche Bauch zwischen seinen Schenkeln Raum, um sich zu entfalten. Nur ein sehr großer Hintern der Frau kann hier ein Hindernis sein, oder auch ein großer draller Bauch des Mannes – jedoch in letzterem Falle kann sie Frau, wenn sie denn mal auf ihm ist und einen guten „Stand“ auf den Knien eingenommen hat, sich nach vorne lehnen, damit ihr Hintern und sein Bauch nicht allzu sehr kollidieren und ein Einführen des Penis unmöglich machen.
Übrigens, die Penetration in dieser Stellung braucht ein wenig Geduld.

Die Stuhl-Stellung.
Wenn die Frau extrem schwer ist und “Quetschgefahr” bestünde, gibt es auch noch andere Möglichkeiten, sie auf seinen Schoß zu bekommen. Die Stuhl-Stellung geht für Frauen mit sehr großem Bauch und mit Knien, die zwar angezogen werden können, aber nicht gerne belastet werden wollen. Der Mann setzt sich hierbei auf einen Stuhl oder Sessel (möglichst stabil und ohne seitliche Lehnen) und sie setzt sich rittlings so auf ihn, dass ihre Füße links und rechts von ihm auf dem Boden sind. Setzen, Aufrichten, Setzen, Aufrichten… alles klar? Oder sie hält sich an der Rückenlehne fest und entlastet den Mann und er bewegt sein Becken auf und ab. Erreichen ihre Füße den Boden nicht, können die Füße erhöht werden, etwa durch Pumps oder Stiefel mit hohen Plateausohlen.
Diese Methode geht nur mit einem nicht zu dicken Mann, denn ein Mords Bauch überdeckt den Penis, wenn er sitzt.

Hündchen / Hundestellung.
Wie das geht, ist klar, oder? Diese Sex-Stellung mag ein bisschen animalisch sein, aber die Tiere machen uns vor, dass sie auch für sehr voluminöse Körper geeignet ist: Elefanten, Rhinozerosse, Nilpferde und ähnliche Riesen schaffen es, in dieser Konstellation zu kopulieren.
Probieren Sie aus, ob Sie beide besser klarkommen, wenn die Frau sich auf den ausgestreckten Armen abstützt, auf den abgewinkelten Armen oder wenn sie den Oberkörper ganz zum Bett absenkt. Das verändert nicht nur die Form ihres Pos, sondern auch den Winkel ihrer Vagina.
Der Mann kann auch ihren Hintern ein wenig spreizen und ihr langsam folgen, sobald sie sich flach hinlegt, falls sie nicht lange auf ihren Knien bleiben kann.
Oder testen Sie „von hinten“ auch mal im Stehen. Das geht am besten, indem sie sich bückt und ihren Oberkörper beispielsweise auf einem Tisch entlastet. Diese Position ist auch für den korpulenten Mann angenehm, weil er seinen Bauch auf ihrem Hintern ruhen lassen kann.

Die seitliche Stellung.
Probieren Sie aus, wie Sie zurechtkommen, wenn Sie auf der Seite liegen. Zum Beispiel so:
Die Frau streckt ihr unteres Bein gerade aus und hebt das obere in Richtung vorn-oben. Er schmiegt sich von hinten an sie und dringt ein. Sie kann nun ihr oberes Bein Richtung Unterlage bewegen und, so weit es geht, zur Brust anziehen. Er kann dabei durchaus helfen. Sie kann aber auch ihren Rücken so verdrehen, dass ihr oberer Rücken beinahe gerade zum Liegen kommt, und ihr Bein anheben.

Die Randstellung.
Hier liegt die Frau auf dem Tisch oder Bettrand mit der Hüfte ganz nah an der Kante. Sie hebt ihre Schenkel gespreizt kurz hoch und lässt ihn ein (Tisch: er steht, Bett: er kniet). Dann kann sie ihre Beine um seine Hüfte schmiegen oder nach oben halten, er kann die Beine mit den Armen stützen und somit die Frau entlasten. Diese Stellung ist insofern super, weil es keine Rolle spielt, wie dick der Bauch des Mannes ist – er legt sein Bauchfett bequem zwischen die gespreizten Beine der Frau auf ihr Becken – und weil er hier kraft- und schwungvoll zustoßen kann.

Weitere Stellungstipps mit Bebilderung und Beurteilung, was für dickere Menschen geeignet ist, bietet mein Buch „Sex für Faule und Gestresste: So holen Sie mehr aus Ihrem Liebesleben – mit weniger Aufwand!“ (Infos siehe unten).

Ich wünsch euch viel Erfolg & Spaß!
Beatrice Poschenrieder
„Sex

 

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