Was muss ein Mann haben, damit er bei Frauen gut ankommt? (Teil 2)

Hier kommt die Fortsetzung von “Was muss ein Mann haben, damit er bei Frauen gut ankommt? Teil 1“. Es geht um die Faktoren, die den Ausschlag geben können, ob du bei Frauen Erfolg hast… oder eher nicht so.

Stimme
Eine erotische Stimme stellt Frauen die Nackenhaare auf; sie ist tief (Assoziation: erfahren), voll, ruhig, nicht zu leise, nicht zu laut. Etwa eine zu leise Stimme wirkt unsicher, und wiederum eine zu laute verursacht Kopfweh und spontane Abneigung, da schnell die Assoziation entsteht, derjenige spiele sich gern in den Vordergrund und habe wenig Taktgefühl.
Unsere StimmLAGE ist nicht komplett angeboren, sondern größtenteils das Ergebnis davon, was wir uns angewöhnt haben. Zum Beispiel nur weil jemand sich schon als Jugendlicher angeeignet hat, hell und hektisch zu sprechen oder vielleicht auch dumpf und nuschelig, heißt das noch lange nicht, dass diese Sprechweise zu demjenigen gehört wie seine Füße oder Augen. Stakkato-Stil, Gegackere, hohe Fistelstimmen, Knödeln und Näseln: Solchen Leuten hört man an, dass sie nicht relaxed sind.
Die meisten Leute haben auch unterschiedliche Stimmlagen, je nach Situation und wen sie vor sich haben. Das vermittelt schon eine ganz kleine Ahnung, wie stark man die Stimme und Tonlage modulieren kann, auch dauerhaft.
Tipp: Deine ideale Tonhöhe stellst du fest, indem du mehrmals laut “hm-mm” sagst (als wolltest du etwas verneinen). Das erste “hm” ist deine normale Stimmlage, das zweite “mm” der Ton, den man anstreben sollte. Der Bauch ist Resonanzraum der Stimme und lässt sie voller, tiefer, angenehmer klingen. In Rhetorikkursen oder beim Sprechtrainern lernst du, wie man das macht und wie man überhaupt seine Sprechwerkzeuge entspannt.
Buchtipp dazu: «Die Macht der Stimme: Mehr Persönlichkeit durch Klang, Volumen und Dynamik».

Haare
Ausschlusskriterien bei der Mehrzahl der Frauen: Schnauzer in jeglicher Form, Hairstylings à la Prinz-Eisenherz, lange dünne Fusseln, David-Hasselhoff-Betonfönfrisur, kurzer Pony wie ein 8jähriger, Vokuhila (vorne kurz, hinten lang – der Fußballerlook vor 40 Jahren), struppige Putzwolle auf dem Kopf – und drapierte Strähnen, um Haarausfall zu kaschieren. Allgemein kann man zu den Haaren sagen: Die Länge und Dicke spielt weniger eine Rolle, als was du damit machst (hat man das nicht schon mal irgendwo gehört?).
Tipp: Zu einem wirklich guten Coiffeur gehen und sich eine typgerechte Frisur verpassen lassen. Und wenn du oben schon eine Mords Platte hast und drumherum einen Haarkranz: Mach lieber alles weg. Unter den attaktivsten Männern der Welt sind viele Glatzenträger!

„So

Outfit
Kleidung gibt Aufschluss über Gepflegtheit, Individualität, Sinnlichkeit, Status und Geschlechtsidentität, betont nebenbei noch die Figur (was wir begrüßen, falls er sich´s leisten kann) – oder eben auch nicht! Gebügelte, gestriegelte Sakko-Krawatte-Träger zum Beispiel stufen wir oft als konservativ, brav, spießig ein, ebenso Bund- und Bügelfaltenhosen. Prima für’s Business, schlecht für die Balz. Allerdings einige Männer sehen auch im Anzug umwerfend aus – wenn’s zu ihrem Typ passt und sie ihn lässig tragen. Viele Frauen nehmen sich auch die Schuhe genauer unter die Lupe. Klamotten hat man viele, aber seine Treter sucht man sorgfältiger aus. Wir kategorisieren: feste Boots = handfester Kerl, Wildleder-Mokkassins = Weichling, weiße Schuhe = Zuhälter, Krankenpfleger oder Tennislehrer, usw.
Ein eigener Stil macht interessant. Und interessante Männer machen neugierig: Vielleicht hat er auch sonstwo mehr Einfallsreichtum, Phantasie und das gewisse Etwas?

Abschreck-Outfits:

  • Lackschuhe, Alternativ-Latschen, die meisten Sandalen
  • Knallige oder weiße Socken (außer zum Sport)
  • Schmuck, der über zwei Ringe oder eine Kette hinausgeht; Protzuhren
  • zu viele Pastelltöne, Neonfarben
  • Biedere Klamotten, die auch ein 65jähriger noch problemlos tragen könnte oder als hätte sie Mami ausgesucht, etwa weiße Kragen an gestreiften Hemden, Pullover mit mehrfarbigem Jaquardmuster oder in hellgelb mit V-Ausschnitt.
  • Bis oben zugeknöpfte Oberteile (= zugeknöpfter Typ)
  • Hemden mit grafischen Phantasiemustern oder Blumen (ganz schlimm, wenn sie auch noch kurzärmlig oder in knalligen Farben sind!).
  • Zu kurze oder im Schritt kneifende Hosen.
  • Fast bis an die Achseln hochgezogener Hosenbund, möglichst noch mit reingestecktem Sweater oder Pulli.
  • Pubertärer Gruftie- oder Grunge-Look à la “der kleine Rebell”
  • Umgedrehte Baseball-Caps, zerlöcherte Jeans und all der Kram, der vor 20/25 Jahren mal in war, aber damals schon peinlich aussah.
  • Summa Summarum: Alles, was kindisch, weibisch, brav, pseudo-cool oder prollig wirkt.
  • Tipp: Eine Freundin, die einen guten Geschmack hat, bitten, deinen Kleiderschrank auszusortieren und mit dir shoppen zu gehen.
    Ein Stil, mit dem man nie danebenliegt: ein schlichter klassischer Leger-Look. Etwa dunkelblaue Jeans ohne Klimbim, ohne Waschung, ein schmales weißes T-Shirt von guter Qualität (es sollte einigermaßen neu sein, nicht ausgelutscht!) oder ein schlichtes Langarm-Shirt ohne Aufdruck, dazu ein unifarbener Pulli oder eine Kapuzenjacke (auch diese ohne penetranten Schriftzug), darüber Leder- oder Jeansjacke, fertig.

    Ausstrahlung
    Die Basis erotischer Ausstrahlung ist Selbstbewusstsein. Wenn wir Frauen merken, dass wir einen Mann verunsichern und/oder er uns nachläuft, schmeichelt das vielleicht, erhitzt uns aber kaum. Erstens fehlt der Reiz, zweitens mutmaßen wir, dass Unsichere auch im Umgang mit uns linkisch oder gar verklemmt sind, drittens wollen wir einem Liebhaber nicht haarklein anweisen, was er uns antun soll.
    Negativ-Signale: Die eingesunkene Haltung verrät den Schluffi, Zappeligkeit den Fluchtwunsch. Nestelt einer nervös an sich oder an Gegenständen herum, verrät das, dass er keine guten Nerven hat, also vermutlich nie unser Fels in der Brandung sein kann. Einen, der unbeweglich herumsteht und körperlich “dichtmacht”, wähnen wir steif, lasch, verschlossen (= gähnend langweilig). Hinter demonstrativer Arroganz vermuten wir Intoleranz.
    Tipp: Bitte Freunde, deine Körpersprache offen zu beurteilen. Beobachte dich selbst. Sieh dich um: Wer wirkt gelassen und selbstsicher? Gleiche deine Körpersprache der seinen an. “Öffne” dich, und denk immer dran: Reläääx!
    Räumliche Präsenz gewinnst du, indem du mit beiden Füßen fest auf dem Boden stehst oder breitbeinig sitzst, ausladende Gesten machst, die Arme in die Taille stemmst oder hinterm Kopf verschränkst. Dein Gang sollte aufrecht, zielsicher, mit längeren Schritten sein (= ich weiß, wo´s langgeht).
    Wichtig: Haltungstraining und Sport (starker Körper, starkes Ego!), am besten etwas, was Rücken und Bauch kräftigt, wie Schwimmen, Fitness, Pilates, Kampfsport. Damit stärkst du dein Rückgrat auch im übertragenen Sinne und strahlst Sicherheit aus. Übrigens: Studien zeigten, dass Sportler ein Drittel mehr Frauen haben als Sportmuffel! Ihre gute Form, ihr verbessertes Selbstbewusstsein und Körpergefühl erhöhen ihre Chancen.
    Weitere Nebenwirkung: Beim Sport schüttet der Körper Endorphine aus. Diese Hormone bescheren Wohlbefinden, Gelassenheit und Entspannung, was dir wiederum lässige Souveränität verleiht und dich in Einklang mit dir selbst bringt. Das überträgt sich auch auf andere, drum umgeben wir uns gern mit solchen Typen.

    Bitte schau dir unbedingt auch Teil 3 dieses Beitrags an!
    Herzlichst
    Beatrice Poschenrieder
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