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Sex Fragen : Spezielle Vorlieben

Ich mag es, wenn meine Freundin dominant ist-aber sie will keine "Domina" sein

Ron, 20

Hallo,

ich habe eine frage wegen Domina oder nicht Domina...
Ich bin mit meiner Freundin 1 1/2 Jahre zusammen ( seeehr glücklich ). Ich fand es schon immer cool gefesselt zu werden und es steigert sich dann plötzlich immer mehr und immer mehr ... ! Beim Sex reden wir sehr viel und sind sehr offen, vor allem sie, was ich seehr schätze. Am anfang ist es einfach beschnupern aber mit der Zeit ist es ein riesiger reiz sich einfach gehen zulassen, sich von seiner freundin einfach kontrolieren lassen. Beispiel: Sie streichelt, spielt mit mir , sie sitzd auf mir und ich kann(darf) sie nicht küssen und sie spielt damit ... Ich im übrigen kann ich das auch mit ihr machen, das macht sie ganz verrückt und kämpft richtig fest um mich zu küssen . was ich auch sehr schön finde, ich hatte sie auch schon mal beide hände mit einem halstuch an die bettkopfstange gefesselt und die augen verbunden und hab ihr die klitoris massiert. Was sie nicht abregend fand aber auch nicht zum höhepunkt geführt hat eher das ich sie gestreichelt habe werendem das sie gefesselt war! aber zurück auf wenn sie mit mir spielt, das hat mich einfach so erregt und ich habe ihr auchmal gesagt das ich dieses spiel mag.. und ich hab mich auch einmal getraut zu sagen als wir uns über sex unterhalten haben ..dass ich es gern habe, wenn sie dominant ist. Und sie hat dan gesagt - so locker wie sie eben ist... " Ja so lang ich noch nicht Domina spielen muss "ein gut fast nicht ausagende antwort (hat mich sehr verwirrt). Doch ab wann ist sie Domina? wenn sie mit mir spielt und mich fesselt ??? Und war das eine antwort die ich so akzeptieren muss das sie dass gar nicht will. Oder habe ich`s ihr falsch gesagt? ich wil ja nicht geschlagen werden, ich mag es einfach wen sie ein paar befehle gibt .

Denoch spielt sie gerne ganz schwach angehaucht von dem was ich gern habe,aber eben nur immmer ganz wenig. Sie hat dieses spiel eine Zeit lang noch benutzt doch jetzt macht sie es nicht mehr .

Seit ich ihr das gesagt habe, ist sie komisch auf das thema. Wir hatten nach einer Weinachtsausflug ,für in den zug ein tratschheftchen gekauft . Und dort waren sachen drin gestanden was mann alles so ausprobieren könnte und es waren viele sachen dabei die eklig erschienen für mich und dan kamm so was richtung s/m und sie sagte " Ah das musst du nicht sehen und hat es weiter geblättert". ...
Aber sonst blieb alles beim alten sie blockt nur bei diesem Thema Domina und so.

Ich hab ein Bericht gesehen in deinen Sex-Fragen, der mir gleicht, aber eben nicht ganz. ich bekam ganz nasse hände als ich ihn las ( er war von Jasper). Auf jeden fall ist es sehr komisch kribelnd. ich selber trau mich nicht über das zu reden. doch denoch solte ich es tun weil ich könnt im boden versinken wenn ich wieder bilder vom internet anschaue ( so fetisch sachen) und es mich sehr stark erregt und ich mir dan eeine runterhole. Obwohl wir guten sex haben. bräuchte es für so was.

Vielen lieben dank für die Hilfe.
Ron





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Lieber Ron,

du schreibst:
"... ich hab mich auch einmal getraut zu sagen als wir uns über sex unterhalten haben ..dass ich es gern habe, wenn sie dominant ist. Und sie hat dan gesagt - so locker wie sie eben ist... "so lang ich noch nicht Domina spielen muss" ein gut fast nicht ausagende antwort(hat mich sehr verwirrt). Doch ab wann ist sie Domina? wenn sie mit mir spielt und mich fesselt ??? Und war das eine antwort die ich so akzeptieren muss das sie dass gar nicht will. Oder habe ich`s ihr falsch gesagt? ich wil ja nicht geschlagen werden, ich mag es einfach wen sie ein paar befehle gibt."

Ich denke, sie ist ein wenig erschrocken, als du von "dominant" geredet hast, weil sie dann gleich das Wort "Domina" im Kopf hatte und das landläufige Bild dazu: eine herrische Frau in Domina-Kleidung, die sich ihren Sklaven mit Befehlen und körperlicher Züchtigung unterwirft. Und das will sie auf keinen Fall. Sie will einen Freund, den sie als Mann und als Persönlichkeit erleben kann, nicht einen vor ihr winselnden Typen, der alles macht, was sie sagt, und der auch noch Haue will. Dazu kommt, dass eine Frau es zwar spannend finden kann, ihren Partner im Bett zu dominieren, aber eher noch erregender ist es, wenn der Mann der Macher ist. Für viele Frauen ist es nicht besonders erregend, wenn sie alles selber machen müssen - einfach weil die meisten von uns ein gewisses Maß an körperlicher Zuwendung brauchen, um überhaupt erregt zu werden.
Oder wenn ich es dir noch konkreter erklären soll:
Nehmen wir eine ganz normale Frau namens Lisa. Sie findet es zwar ab und zu lustig, ihren Freund zu fesseln und dann mit ihm zu spielen, aber besonders erregt wird sie dabei nicht. Weil sie zur Erregung braucht, dass er sie streichelt und kost usw., was ja nicht geht, wenn er gefesselt ist.
Nun merkt sie aber, dass ihr Freund total drauf abfährt. Und dass er erregt wird, wenn sie Befehle gibt. Er redet sogar schon vom "dominiert-werden". Sie hat Angst, dass ihre gemeinsame Sexualität sich in die Richtung bewegt, dass er irgendwann nur noch passiv ist und sie alles machen muss und dann auch noch Befehle geben muss und er sich unterwirft und so Kram. Auf so einen einseitigen Sex hat sie überhaupt keine Lust und auf so eine Art von Mann auch nicht. Also fängt sie an, abzublocken; sie vermeidet Situationen, die in Richtung seiner Neigung gehen.
Welche Folgerung ziehen wir daraus für den Mann?
Er muss sich erst mal überlegen, ob ihm der ganz normale Sex noch Spaß macht und ob er gern auch der Aktive im Bett ist. Wenn nein, wird die Beziehung irgendwann aus diesem Grund zerbrechen. Wenn ja, dann ist es ganz wichtig, dass er sehr gebend im Bett ist und sich sehr drum kümmert, was Lisa beim Sex gern hat und was sie in den Wollust-Himmel trägt. Dann merkt sie nämlich, dass er auch noch die andere Seite des Sex draufhat und gern hat, und es fällt ihr leichter, wieder mehr auf ihn einzugehen.
Ferner sollte er Lisa bei passender Gelegenheit fragen, ob sie Angst hat, dass er sich zu einem SM-Typen entwickelt, und was genau ihr da Angst macht. Das soll sie ganz konkret äußern und er kann ihr ganz konkret die einzelnen Ängste nehmen.
Wie so vieles in Beziehungen, ist auch der Sex oft Verhandlungssache. Man muss sich auf einen gemeinsamen Nenner einigen, mit dem beide gut leben können.
Liebe Grüße
Beatrice

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