Was muss ein Mann haben, damit er bei Frauen gut ankommt? (Teil 1)

Dazu befragte ich jede Menge Frauen im geschlechtsreifen Alter, zog Umfragen und Studien zu Rate, wälzte Zeitschriften. Klar sind die Geschmäcker verschieden. Trotzdem: Ein paar bestimmte Attribute kommen bei den meisten Mädels an – bzw. floppen.
So erhöhen Sie Ihren allgemeinen Marktwert (und damit Ihre Auswahlmöglichkeiten!):

Kopf und Gesicht
Schon länger ist es unter Frauen in, zu behaupten, sie würden bei einem Mann zuerst auf den Hintern schauen. Tatsache ist: Der erste Blick geht fast immer ins Gesicht und von da nach unten. Was das Gesicht betrifft, ist das, was ein Mann damit macht, fast wichtiger als das, was die Natur ihm geschenkt hat. Selbst die hübscheste Grundausstattung hilft nicht so viel, wenn einer das Gesicht ständig verzieht, Maulaffen feilhält oder eine gefrorene Maske trägt. Die Lebenseinstellung, die man am stärksten hegt, prägt sich meist dauerhaft im Gesicht ein. Lachfältchen sind sympathisch, festgemauerte Skepsis- und Schlechte-Laune-Falten eher abschreckend.
Tipp: Spüre öfter am Tag mal hin, ob dein Gesicht ent- oder angespannt ist (z.B. der Mund verkniffen, die Augenbrauen zusammengezogen?), entspanne deine Gesichtszüge so oft wie irgend möglich und gucke optimistisch. Verfall aber nicht in Dauergrinsen.

Augen
In ihnen liest frau Innenleben und Interesse des anvisierten Opfers.
Tipp: Gefühl reinlegen; an was denken, was man besonders mag. Deine Gedanken beeinflussen deine Mimik und deine Körpersprache sehr! Viel mehr als du denkst!
Gib der Frau beim Augenflirt Gelegenheit, dich zu mustern; nur ab und zu mal ein direkter Blick: Hinschauen – wegschauen – hinschauen – lächeln – wegschauen usw. – so einfach ist das. Und im Gespräch siehst du sie mindestens die Hälfte der Zeit an (bitte nicht glotzäugig fixieren!).
Augen, die blitzen, wirken lebendig und faszinierend. Wie macht man das? Man lässt sie wandern: Im Zwiegespräch von ihrem linken zum rechten zum linken Auge usw., in größerer Runde von einer Person zur andern.

Mund
Küssen gehört für Frauen zum Vorspiel! Wichtig: gepflegte Zähne, keine rissigen oder verkniffenen Lippen, kein Mundgeruch – Knutschfrische also. Fast zwei Drittel aller Männer über 40 haben oft oder permanent schlechten Atem! Die meisten, ohne es zu merken.
Tipp: Frag Menschen, die dir ab und zu sehr nahe kommen, am besten weibliche.

Kleiner Trost am Rande: Perfekte Schönlinge sind nicht sehr gefragt. Wir denken: a) der ist dauernd mit sich selbst beschäftigt, b) bei dem hab ich zu viel weibliche Konkurrenz, c) er erwartet auch von mir äußerliche Perfektion, d) zu glatt – außen hui, innen pfui.

Bodycheck
Genauso wie Kerle auf weibliche Rundungen anspringen, reagieren Frauen auf männliche Formen. In einem gesunden Körper ruht ein gesunder Geist, heißt es – und in einem kraftvollen Körper, der in Form ist, ruht jemand, der uns Weibchen auch mal beschützen kann (denken wir). Also: wir wollen keine schlaffen Säcke, aber auch keine aufgeplusterten Michelin-Männchen, zumal man ja weiß, was Anabolika so anrichten. Eine Mischung aus Ausdauer- und Kraftsport ergibt einen schön definierten Body – ist kein Muss, aber gewaltig von Vorteil.
Auch schmale Hüften und Knackpo sind männliche Körpermerkmale; letzterer füllt die Jeans ansehnlich aus, verlockt zum Anfassen…
Tipp: Dein Fitnesstrainer zeigt dir gerne ein paar Spezialübungen. Auch Inlineskaten, Squash, Radeln trainieren das Gesäß.).
Übrigens: Männer kommen oft schon angesichts eines Busens oder Beins auf sündige Gedanken. Frauen sehen mehr das Ganze. Etwa ein Unterarm kann noch so wohlgeformt sein – wenn er nicht harmonisch ins Gesamtbild passt, tut sich bei uns wenig.

Appetitlichkeit
Die meisten Frauen haben eine niedrige Toleranzgrenze hinsichtlich der Gepflegtheit eines Kerls; in einer großen Studie wünschten sich 71 % der befragten Mädels, Männer würden da mehr tun.
Vom Außenzustand schließen wir auf den Zustand unterhalb der Textilien. Abtörner:

  • Ranziges Haupthaar, Schuppen, lange Zotteln aus Nase und Ohren
  • Unreine oder großporige Haut sowie eine sonnenverbrannte, faltige Lederpelle, die nie einen Cremetopf gesehen hat
  • Schmuddelige Klamotten
  • Verhornte Hände mit Trauerflor oder abgekauten Nägeln: bäh! Dreck unter den Nägeln. Immerhin sind Hände ja direkt im Liebesspiel involviert.
  • Der Kerl müffelt. Apropos: Die weibliche Nase ist reizempfänglicher als die des Mannes – oft erschnuppern wir Gerüche, die ihm gar nicht auffallen. Frischer Sportschweiß kann lecker riechen, doch häufiger umwehen uns Dinge, die unsere Nase beleidigen: Abgestandene Ausdünstungen (45 % aller deutschen Männer benutzen nie ein Deo!!!), kalter Rauch, Fußkäse.

Tipp: Sei so sauber, dass du jede Stelle deines eigenen Körpers ohne weiteres ablecken könntest. Tägliches Duschen, Deobenutzung und frische Kleidung sind Pflicht.
Aber: Eigengeruch nicht zu sehr zukleistern. Herb-schwere Duftnoten sind erotischer, z.B. Moschus, Sandelholz, Patchouli, Leder, Amber. Unerotisch: Süßliche, zitronige oder blumige Düfte.
(Übrigens: In punkto Behaarung sind Frauen toleranter, als sie vorgeben!)

Sexy Jungs sehen gesund aus.
Man sieht einem Mann SEHR an, ob er gesund lebt oder nicht; ob er gruseligen Kraftstoff in seinen Körper tut oder guten; ob er viel an der frischen Luft ist, sich viel bewegt, Sport macht, genug schläft.
Rauchen und schlechte Ernährung machen einen fahlen Teint.
Ja: Eine Ernährung, die viel Fett, Zucker und Weißmehl enthält, macht nicht nur dick, sie lässt dich auch teigig aussehen!
Gererell zum Thema Essen und Bewegung: Lass dich nicht gehen, bitte. Ein flehentliches „Bitte“!!! Ein dicker Bauch oder ein speckiger Körper wird vielleicht von manchen Frauen als „gemütlich“ erachtet, aber „sexy“ ist was anderes. Entscheide dich: Willst du das gemütliche Bärchen sein, oder willst du von Frauen begehrt werden?

Bitte schau dir unbedingt auch Teil 2 und Teil 3 dieses Beitrags an!
Herzlichst, Beatrice Poschenrieder